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Samstag, 07.02.2026 17:43 Uhr | Daniel Oenning

"Leer, einfach leer" -Die Stimmen nach dem Spiel

Im absoluten Spitzenspiel des 21.Spieltages in der Regionalliga West stand für Rot-Weiß Oberhausen nach 90 Minuten eine 1:3 (0:2)-Niederlage gegen den Spitzenreiter Fortuna Köln auf der Anzeigetafel. Nach der Partie gaben Michel Niemeyer, der die Kleeblätter als Mannschaftskapitän auf das Feld führte, Timur Kesim sowie Cheftrainer Sebastian Gunkel ihre Statements zum Spiel ab.

Leer, einfach leer. So kurz nach dem Spiel ist es schwer, das in Worte zu fassen und zu analysieren.

Michel Niemeyer



Interims-Kapitän Michel Niemeyer fand nur schwer die richtigen Worte.

"Leer, einfach leer. So kurz nach dem Spiel ist es schwer, das in Worte zu fassen und zu analysieren. Aber Fakt ist, dass man die Gegentore ganz klar hätte verhindern können, die müssen wir uns selbst zuschreiben. Unverdient ist die Niederlage nicht, Fortuna Köln war heute super effektiv - sie haben ihre Chancen vor dem Tor eiskalt genutzt und wir eben nicht. Trotzdem muss ich sagen, dass wir spielbestimmend waren und mehr Ballbesitzphasen hatten. Wir haben es letztlich aber auch verpasst uns diese wirklich zwingenden Torchancen zu erspielen, unterm Strich hat es heute nicht gereicht.

Heute schmerzt es aber umso mehr, dass wir verloren haben, diese Niederlage in so einem Topspiel tut weh.

Timur Kesim



Rückkehrer Timur Kesim sagte nach dem Abpfiff .

"Erstmal bin ich froh, wieder fit zu sein und von Beginn an spielen zu dürfen. Heute schmerzt es aber umso mehr, dass wir verloren haben, diese Niederlage in so einem Topspiel tut weh. Die Gegentreffer sind zu einfach gefallen, die Bälle durch die Mitte hätten wir verteidigen müssen. Wir sind nicht konsequent nach vorne gekommen , um die Torchancen zu erzwingen. Es war grundsätzlich aber auch nicht so, dass Fortuna Köln heute besser war als wir und wir die Niederlage nicht hätten vermeiden können. Wir haben einfach nicht genug investiert, deshalb ist es sehr unglücklich."



Vor seiner Analyse schickte Cheftrainer Sebastian Gunkel noch ein großes Dankeschön an die Fans raus.

"Die ganze Unterstützung der Fans vor, während und nach dem Spiel, die aufmunternden Worte danach - damit wurde heute schon honoriert, was man in den letzten Wochen und Monaten hier geleistet hat. Und ich glaube auch, dass honoriert wird, dass wir bis zum Schluss alles gegeben haben."

Dann ist es schwierig, selbst zu Chancen zu kommen, aber wir haben alles probiert.

Sebastian Gunkel



Oberhausens Coach fasste danach zusammen.

"Wir kommen relativ gut rein ins Spiel und liegen nach kurzer Zeit 0:2 hinten, ich glaube dass diese Effektivität schon den Unterschied gemacht hat. Die Situationen bei den Gegentoren hätten wir anders gestalten können, wir hatten auch in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten und machen daraus einfach kein Tor. In der zweiten Halbzeit war es klar, dass es sehr kompakt wird, sehr körperlich und da war die Fortuna sehr, sehr präsent. Dann ist es schwierig, selbst zu Chancen zu kommen, aber wir haben alles probiert. Köln macht dann mit der dritten Chance das 3:0 und das , würde ich sagen, unterscheidet uns momentan einfach. Die Mannschaft ist gestolpert, aber wir stehen wieder auf und dann geht es am Freitag in Velbert weiter."