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Freitag, 09.01.2026 17:19 Uhr | Julian Scharf

Testspielniederlage gegen den Drittligisten aus Osnabrück

Bei kalten Temperaturen, Regen und Eisschnee traten unsere Kleeblätter am Freitag (09. Januar) auswärts beim VfL Osnabrück zum ersten Testspiel der Wintervorbereitung an.

Die Trainingswoche verlief für das Team von Cheftrainer Sebastian Gunkel anders als gewohnt, da der heimische Rasenplatz nicht bespielbar war. Auf gutem Geläuf in Osnabrück startete unsere Mannschaft motiviert und aggressiv in die Partie. Die ersten fünf Minuten gehörten unseren Kleeblättern, ohne dass dabei etwas Zählbares heraussprang.

In der achten Minute ging der Drittligist jedoch in Führung: Kratzsch und Niemeyer rannten sich wortwörtlich über den Haufen, den Abstimmungsfehler nutzte Riesselmann und schob locker zum 1:0 ein. Auch danach blieb Osnabrück spielbestimmend und kam in der 15. Minute erneut gefährlich vor das RWO-Tor. Allerdings hätte diese Situation niemals entstehen dürfen, da der Schiedsrichter fälschlicherweise auf Einwurf für den VfL entschied. Osnabrück kombinierte sich nach vorne, Kratzsch parierte den ersten Abschluss noch, doch beim Nachschuss von der Sechzehnerkante durch Wiethaup war unser Keeper machtlos, zumal der Ball zuvor auch noch unglücklich aufsetzte – 2:0.

Danach wurde RWO wieder aggressiver und spielte gezielter nach vorne. In der 34. Minute schafften unsere Kleeblätter den Anschluss durch ein Eigentor: Nach einer Ecke stiegen Niemeyer und Tesche hoch, Letzterer berührte den Ball wohl zuletzt. Nur drei Minuten später kombinierten sich Stoppelkamp und Poliakov in den Strafraum. Poliakov legte sich den Ball vor und wurde zu Fall gebracht – Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte sicher rechts unten aus Sicht des Schützen.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Cheftrainer Sebastian Gunkel fünffach. Valentine ersetzte Kratzsch im Tor, außerdem kamen Ngyombo, Halangk, Terranova und Mutlu. Lange blieb es nicht beim Unentschieden, denn Osnabrück kam stark aus der Kabine und erhöhte in der 49. Minute durch Schumacher auf 3:2. Nur sechs Minuten später stellte der eingewechselte Henning auf 4:2.

In der 58. Spielminute feierte Timur Kesim sein Comeback für die Kleeblätter, zudem kam Onur für Demirarslan in die Partie. RWO gewann anschließend wieder mehr Spielkontrolle und versuchte, offensive Nadelstiche zu setzen, ohne jedoch zwingend gefährlich zu werden. Zwanzig Minuten vor Schluss verließ El Amrani den Platz, für ihn kam Bryan Igbo. Viel passierte nicht mehr, sodass es bis zur 90. Minute beim 4:2 blieb, ehe Wiemann nach einer Ecke den fünften Treffer für Osnabrück erzielte.

„Die Woche war besonders für uns, da wir aufgrund der Bedingungen nur auf Kunstrasen trainieren konnten."

Glody Ngyombo



Mittelfeldakteur Glody Ngyombo zeigte sich nach der Partie trotz der Niederlage zufrieden: „Zunächst einmal waren wir froh, dass wir heute spielen konnten. Die Woche war besonders für uns, da wir aufgrund der Bedingungen nur auf Kunstrasen trainieren konnten. Wir haben heute den Fokus auf unser Ballbesitzspiel gelegt, und das hat phasenweise auch gut funktioniert. Dass wir am Ende fünf Gegentore bekommen, ist unglücklich, aber daraus lernen wir. Jetzt freuen wir uns auf das Trainingslager in der Türkei und werden uns dort bestmöglich auf die Rückrunde vorbereiten.“

„Wichtig ist, dass sich kein Spieler verletzt hat und wir gemeinsam ins Trainingslager reisen können, wo wir viel Zeit zusammen verbringen und uns bestmöglich auf die Rückrunde vorbereiten werden.“

Sebastian Gunkel



Auch Cheftrainer Sebastian Gunkel fand ähnliche Worte: „Wir versuchen immer, das Bestmögliche aus jeder Situation zu machen. Die Trainingswoche war anders als sonst, und deshalb war es für uns wichtig, dass das Spiel stattgefunden hat. Der Platz war gut und Osnabrück hat uns einiges abverlangt. Die taktische Vorbereitung war schwierig, genauso wie die Umstellung auf Naturrasen und den Wettkampfmodus. Wichtig ist, dass sich kein Spieler verletzt hat und wir gemeinsam ins Trainingslager reisen können, wo wir viel Zeit zusammen verbringen und uns bestmöglich auf die Rückrunde vorbereiten werden.“