Die Stimmen nach dem Duell gegen Luckenwalde
Nach intensiven 90 Minuten trennte sich Rot-Weiß Oberhausen mit 1:1 vom FSV Luckenwalde. Torhüter Kevin Kratzsch und Cheftrainer Sebastian Gunkel teilten ihre Eindrücke von der Partie und sprachen über die zurückliegende Woche im Trainingslager.
Durch das Tor von Eric waren wir dann aber besser in der Partie und konnten zunehmend Spielkontrolle übernehmen.
Kevin Kratzsch sah ein leistungsgerechtes Remis: „Wir sind wirklich schwer in die Partie gestartet und haben gegen die enge Verteidigung des Gegners lange gebraucht, um Lösungen zu finden. Durch das Tor von Eric waren wir dann aber besser in der Partie und konnten zunehmend Spielkontrolle übernehmen. Aus der Pause kommen wir dann eigentlich ziemlich gut, verpassen es dann aber, das zweite Tor nachzulegen. Gegen Ende des Spiels hat man dann schon gemerkt, dass uns nach der intensiven Woche die Körner gefehlt haben und die Beine immer schwerer wurden. Am Ende ist es ein ordentlicher Abschluss des Trainingslagers gewesen, in dem wir viele Inhalte durchgenommen und alle an einem Strang gezogen haben. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg.“
Unter dem Strich können wir aber eine positive Bilanz aus dem Trainingslager ziehen.
Cheftrainer Sebastian Gunkel zog ein ähnliches Fazit: „Es war für uns die erwartet schwere Aufgabe gegen eine Mannschaft, die vor allem gegen den Ball sehr gut arbeitet. Wir haben versucht, Luckenwalde früh unter Druck zu setzen. Allerdings muss man schon sagen, dass die Abstände oftmals zu groß waren, was am Ende eines intensiven Trainingslagers passieren kann. Wir wussten, dass der Gegner die Räume sehr eng machen wird und wollten das Spiel verlagern. Dafür haben wir aber bis zum 1:0 oft zu lange gebraucht. Nach dem Tor war es dann so, wie es im Fußball oft ist: Wir haben mehr Selbstvertrauen bekommen, der Gegner kam ein wenig mehr ins Grübeln und wir haben mehr Kontrolle im Spiel gehabt. Gerade zu Beginn haben wir einige Chancen auf das zweite Tor gehabt, die wir dann auch nutzen müssen. Am Ende werden dann die Beine natürlich schwerer und wir bekommen wieder einen Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Das passiert uns aktuell zu häufig und daran müssen wir in der kommenden Woche weiterarbeiten. Unter dem Strich können wir aber eine positive Bilanz aus dem Trainingslager ziehen. Wir hatten sehr gute Bedingungen und konnten uns vielen Inhalten widmen, auch wenn nicht immer alles optimal läuft, weil der eine oder andere Spieler kurzzeitig ausfällt. Da gilt unser Dank noch einmal allen, die diese Reise hier für uns möglich gemacht haben. Jetzt liegt unser Fokus erst einmal auf der Regeneration, weil die Woche für uns alle ein paar Körner gekostet hat. Die Vorbereitungszeit ist zwar relativ kurz aber wir freuen uns jetzt schon auf das erste Pflichtspiel gegen Düsseldorf am kommenden Samstag.“
