"Es war kein schöner, aber dafür ein umso wichtigerer Sieg"
Nach dem 2:1-Heimerfolg über den SC Wiedenbrück standen Alexander Mühling, Burinyuy Nyuydine und Cheftrainer Sebastian Gunkel Rede und Antwort.
Am Ende zählt es aber, dass wir so ein dreckiges Spiel auch mal gewinnen können.
Burinyuy Nyuydine sah ein umkämpftes Spiel im Stadion Niederrhein: „Nach den zuletzt nicht so positiven Ergebnissen im eigenen Stadion haben wir uns heute fest vorgenommen, die drei Punkte einzufahren. Wir wussten, dass Wiedenbrück eine kampfstarke Mannschaft ist und wollten dominant auftreten. Das ist uns aber vor allem im ersten Durchgang oft nicht gut gelungen. Am Ende zählt es aber, dass wir so ein dreckiges Spiel auch mal gewinnen können und gehen jetzt mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause.“
Es war kein schöner, aber dafür ein umso wichtigerer Sieg.
Routinier Alexander Mühling freute sich vor allem über das Ergebnis: „In dieser Saisonphase zählen nur Siege. Es war sicherlich kein schönes Spiel heute, vor allem mit dem Ball haben wir in dieser Saison bereits bewiesen, dass wir es deutlich besser können. Wir haben den Kampf aber angenommen und vor allem in der Defensivarbeit viel investiert. Dazu kommt, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt haben. Es war kein schöner, aber dafür ein umso wichtigerer Sieg.“
Wir haben zu langsam gespielt und sind nicht in unsere Abläufe gekommen.
Cheftrainer Sebastian Gunkel zog ein ähnliches Fazit auf der Pressekonferenz: „Spielerisch war das heute sicherlich nicht der größte Leckerbissen. Die Wiedenbrücker haben es uns über 90 Minuten schwer gemacht und alles rausgehauen. Auf der anderen Seite muss man aber auch klar sagen, dass wir vor allem in der ersten Hälfte viel zu langsam gespielt und gar nicht in unsere Abläufe gefunden haben. Da muss man zu diesem Zeitpunkt der Saison aber vielleicht auch ein bisschen eingestehen, dass hier und da mal die Spritzigkeit fehlt. Die Länderspielpause kommt da genau zur richtigen Zeit, um die Belastung steuern zu können und neue Kräfte zu sammeln. Zudem freut es mich, dass wir so viele Schüler im Stadion begrüßen konnten, von denen einige sicher zum ersten Mal vor Ort waren. Ich hoffe, dass uns der eine oder andere beim nächsten Heimspiel wieder unterstützt.“
