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Foto: Lothar Malyga

Profis
Sonntag, 23.08.2026 08:13 Uhr

Atty nach Startelfdebüt: „Mund abputzen und weiter geht's”

Beim 1:2 (0:2) gegen die U21 des 1. FC Köln stand Yassir Atty erstmals in der Startelf der Kleeblätter. Nach der Partie sprach der Sommerneuzugang über sein Debüt, den frühen Rückstand und die kommenden Partien.

Es war nicht der Nachmittag, den sich die Kleeblätter vorgenommen hatten: Gegen die U21 des 1. FC Köln lag Rot-Weiß Oberhausen im heimischen Stadion Niederrhein bereits nach einer halben Stunde mit 0:2 in Rückstand. Zwar kämpfte sich RWO zurück ins Spiel und verkürzte durch Nils Winter in der 67. Minute auf 1:2, am Ende nahmen die Gäste die Punkte aber trotz guter Chancen der Rot-Weißen mit nach Köln.

Einen persönlichen Meilenstein gab es dennoch: Yassir Atty, im Sommer von Borussia Mönchengladbach II an die Lindnerstraße gewechselt, feierte sein Startelfdebüt und stand 60 Minuten auf dem Platz. „Es war anstrengend, aber ich bin sehr glücklich, dass ich endlich mal wieder von Anfang an auf dem Platz stehen durfte. Ich bin dankbar, dass der Trainer mir das Vertrauen geschenkt hat", sagte Atty nach der Partie. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass wir gewinnen. Aber Mund abputzen und weiter geht's."

Wir gucken von Spiel zu Spiel. Natürlich haben wir jetzt etwas gutzumachen, das wissen wir. Aber wir versuchen sowieso, jedes Spiel zu gewinnen und immer unser Bestes zu geben
Yassir Atty


Auch zum frühen Rückstand fand der Neuzugang klare Worte: „Natürlich ist man frustriert, wenn man so früh zurückliegt. Aber wir haben relativ schnell nach vorne geschaut und wussten, dass noch was drin ist. Leider hat es nicht gereicht, auch wenn die Chancen da waren. So ist manchmal Fußball."

Viel Zeit zum Hadern bleibt ohnehin nicht: In den kommenden zwei Wochen warten vier Spiele auf die Kleeblätter, darunter der Auftritt im Pokal. „Wir gucken von Spiel zu Spiel. Natürlich haben wir jetzt etwas gutzumachen, das wissen wir. Aber wir versuchen sowieso, jedes Spiel zu gewinnen und immer unser Bestes zu geben", so Atty. „Dann kommt das bestmögliche Ergebnis dabei herum."

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