RWO sammelt Spielpraxis beim 9:1 gegen TBO
Beim kurzfristig angesetzten Testspiel gegen den Turnerbund Oberhausen stand für Rot-Weiß Oberhausen weniger das Ergebnis als vielmehr der Erkenntnisgewinn im Vordergrund. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Gunkel am Dienstagabend vor 210 Zuschauern im Stadion Niederrhein mit 9:1 (4:0) durch.
„Also erstmal ist alles gut über die Bühne gelaufen. Wichtig war, dass sich keiner verletzt“, zog Gunkel unmittelbar nach Abpfiff ein erstes Fazit. Vielmehr lag der Fokus auf inhaltlichen Aspekten, die über das reine Ergebnis hinausgehen. Besonders interessant sei für ihn die Konstellation gewesen, in der Spieler aus der U19, der zweiten Mannschaft und dem Regionalliga-Kader gemeinsam aufliefen: „Ich fand es schon interessant, wie das Ganze jetzt mit U19, mit zweiter Mannschaft und uns abgelaufen ist. Weil du schon merkst, irgendwie ist da eine gewisse Verbindung da.“
Das Testspiel habe diese Verbindung weiter gestärkt, so Gunkel: „Ich glaube, so ein Spiel hat das auch nochmal so ein bisschen gestärkt. Und ich finde es durchaus überlegenswert, zu einem günstigen Zeitpunkt so etwas vielleicht auch nochmal machen zu können.“ Gerade für Akteure aus der zweiten Reihe bot die Partie eine wertvolle Plattform. „Für einige Spieler, die heute gespielt haben, war es tatsächlich auch wichtig, Spielzeit zu bekommen“, erklärte der Cheftrainer.
Trotz des klaren Klassenunterschieds sah Gunkel positive Effekte: „Klar ist es dann natürlich ein anderes Niveau, aber es ist trotzdem ganz gut, in diese Abläufe reinzukommen und auch mal ein bisschen diese längeren Wege zu haben.“ Besonders die Belastungssteuerung spielte dabei eine Rolle: „Es geht eher um die Belastungsstruktur, die du natürlich auch im Training abdecken kannst, aber im Spiel ist das doch nochmal etwas anderes.“
