Foto zum Newsartikel 40. Haspa Marathon
Endurance-Team
Mittwoch, 29.04.2026 14:19 Uhr

40. Haspa Marathon

40. Haspa Marathon: Starker Hamburg-Lauf

Hamburg, 26.4.2026. Beim 40. Haspa Marathon Hamburg, Deutschlands größtem Frühjahrsmarathon, gingen am Sonntag mehr als 46.000 Läuferinnen und Läufer in den verschiedenen Wettbewerben an den Start. Mit von der Partie: Matthias Rörtgen und Livia Zillich vom RWO Endurance Team.

Allein für den Marathon waren in diesem Jahr rund 20.000 Teilnehmende gemeldet, dazu kamen unter anderem der Halbmarathon und das Kinder-Event „Das Zehntel“. Mitten in diesem großen Hamburger Lauftag setzte auch das RWO Endurance Team mit Livia Zillich Livia Zillich und Matthias Rörtgen zwei starke Akzente.

Hanseatische Laufbegeisterung bei schönstem Wetter

Die Strecke führte durch eine Stadt, die ihre Läuferinnen und Läufer fordert und zugleich trägt: vom Messegelände über St. Pauli, entlang der Elbe, vorbei an Hafen, City und Alster. Bei Sonne, mäßigem Wind und Temperaturen zwischen sieben und elf Grad Celsius wurde daraus ein 42-Kilometer-Panorama der attraktivsten Viertel der Hansestadt, gesäumt von rund 300.000 begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern.

Zillich und Rörtgen liefern in Hamburg

Livia Zillich zeigte bei ihrem Marathondebüt eine starke Leistung. Mit der Startnummer 10587 lief sie in der Altersklasse W30 nach 3:00:12 Stunden netto ins Ziel und wurde damit 52. Frau insgesamt. Damit blieb sie nur hauchdünn über der Drei-Stunden-Marke. Zillich lieferte damit einen starken, konzentrierten Lauf in der Hansestadt ab.

Auch Matthias Rörtgen startete mit der Nummer 4358 über die klassische Marathondistanz in der Altersklasse M45 und erreichte nach 3:18:23 Stunden netto das Ziel. Eine Zeit, die zeigt, dass Rörtgen nicht einfach nur durchgekommen ist. Er hat den Lauf mit klarem sportlichem Anspruch gestaltet. Die Bruttozeit lag bei 3:22:27 Stunden.

Ein Seitenblick auf die Spitze

Für das RWO Endurance Team zählte an diesem Tag zwar weniger der Blick auf die internationale Spitze, aber der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Bei den Männern gewann Othmane El Goumri in 2:04:24 Stunden, während Samuel Fitwi als Zweiter in 2:04:45 Stunden die zweitbeste je von einem deutschen Marathonläufer erzielte Zeit lief. Bei den Frauen sorgte Brillian Jepkorir Kipkoech mit 2:17:05 Stunden für einen neuen Streckenrekord.

Rot-weiß mit Signalwirkung

Entscheidend für uns sind die Geschichten der Kleeblätter: Matthias Rörtgen, der den Marathon in starken 3:18 Stunden ins Ziel lief, und Livia Zillich, die an der Drei-Stunden-Marke kratzte. Zwei Starts, zwei Zielankünfte, zwei saubere Leistungen und ein gemeinsames rot-weißes Signal, auch fernab des Niederrheinstadions. Entsprechend fiel das Fazit im Ziel eindeutig aus: Wer an diesem Tag durch Hamburg lief, nahm nicht nur eine Zeit mit nach Hause, sondern vor allem die Erinnerung an eine außergewöhnliche Atmosphäre.