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Profis
Mittwoch, 08.07.2026 15:55 Uhr

U19-Spieler im Trainingslager: „Unterschied ist spürbar"

Für Jakob Brune, Can Pasek und Artem Sirotopov aus der U19-Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen ist der Aufenthalt im Trainingslager mit den Profis eine gute Gelegenheit, um wichtige Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

Zum einen sind die jungen Spieler mit dabei, weil noch nicht alle Kaderplätze in der ersten Mannschaft besetzt sind, zum anderen aber auch, weil sie sich dieses Privileg durch ihre starken Auftritte im Jugendbereich verdient haben.

Brune ist 17 Jahre alt und spielt auf der Position des Innenverteidigers. Für ihn und die anderen Jungs ist das Trainingslager eine ganz besondere Erfahrung.

„Die Intensität ist natürlich viel höher als im Jugendbereich und es geht schon ordentlich zur Sache. Die Erfahrungen, die man hier mitnimmt, sind für die Zukunft natürlich sehr wertvoll. Die Profis haben uns sehr gut aufgenommen und integriert und deshalb macht es trotz der Anstrengung auch sehr viel Spaß", sagt Brune. „Dabei haben die Trainer immer ein Auge auf uns und wir können jederzeit zum Physio gehen, was sehr hilft. Man muss sich schon gut pflegen, um bei diesem Pensum mithalten zu können."

Der 18-jährige Pasek ist im offensiven Mittelfeld beheimatet und der zweite Feldspieler im Trainingslager aus den Reihen der U19. Der variabel einsetzbare Spieler wechselte im Sommer vergangenen Jahres aus der U17 des VfL Bochum an die Lindnerstraße.

Auch Pasek konnte in Wesendorf bereits gute Eindrücke gewinnen: „Wir absolvieren alle zum ersten Mal ein Trainingslager und auch wenn wir noch ein paar Tage hier sind, konnte ich bereits enorm viel an Erfahrung gewinnen. Wir wurden sehr gut aufgenommen und da wir bereits im letzten Jahr mit Hasan Onur und Sergio Terranova in der U19 gespielt haben, kannten wir uns schon sehr gut. Mein Eindruck ist, dass sich die gesamte Mannschaft untereinander sehr gut versteht."

Der Unterschied zwischen der U19 und den Profis ist deutlich spürbar, besonders in puncto Intensität und von den Abläufen her
Artem Sirotopov


Mit Artem Sirotopov ist außerdem noch ein Torhüter mit von der Partie. Der 16-Jährige ist im Gegensatz zu den anderen beiden erst seit sehr kurzer Zeit ein Kleeblatt und wechselte in diesem Sommer aus der U17 von Borussia Mönchengladbach zu RWO. Besonders die Einheiten mit Oberhausens Torwarttrainer Krystian Kalinowski hinterließen bei dem jungen Schlussmann einen bleibenden Eindruck.

„Der Unterschied zwischen der U19 und den Profis ist deutlich spürbar, besonders in puncto Intensität und von den Abläufen her. Die Einheiten gefallen mir sehr gut, besonders die mit unserem Torwarttrainer Krystian. Auch von den drei anderen Torhütern Kevin Kratzsch, Jannis Knoblauch und Ryan Valentine kann ich mir einiges abschauen und sie geben mir viele Tipps, damit ich mich weiterhin verbessern kann."

Hamburger SV

2. Mannschaft

11.07. 15:00 Uhr

Rot-Weiß Oberhausen

1. Mannschaft