Foto zum Newsartikel Der Westen sagt „Ja“ zum Kompass-Modell mit 20 Teams
Verein
Dienstag, 30.06.2026 10:20 Uhr

Der Westen sagt „Ja“ zum Kompass-Modell mit 20 Teams

Am Montagabend kam es in allen 5 Regionalverbänden zur Abstimmung in der Frage, wie es in Sachen Regionalliga-Reform weitergehen soll. Dabei war in den letzten Tagen neue Verärgerung bei vielen Vereinen und in großen Teilen der Fanszene entstanden.

Warum? Weil wesentliche Inhalte kurzfristig geändert worden waren.

Größter Streitpunkt war eine Änderung im von vielen Vereinen favorisierten Kompassmodell, statt der ursprünglich vorgesehenen und von der DFB-Arbeitsgruppe ausgearbeiteten 20er-Staffeln sollen es nun nur noch 18 Teams pro Liga sein. Zudem wurde – ebenfalls kurzfristig – den Vereinen mitgeteilt, dass ein bundesweit einstimmiges Ergebnis benötigt wird für eine Reform. Auch das war ganz lange Zeit nie Gegenstand der Debatte.

Die West-Vereinsvertreter aus 3. Liga, Regionalliga West und den Oberligen kamen gestern Abend in Duisburg beim Westdeutschen Fußballverband zusammen, RWO wurde vertreten durch die beiden Vorstände Thorsten Binder und Marcus Uhlig. Die RWO-Delegation richtete einen leidenschaftlichen Appell an die anwesenden Vereins- wie auch Verbandsvertreter, so dass schlussendlich zugelassen wurde, dass die 20er-Version sowohl für das Regionen wie auch für das Kompass-Modell nachträglich doch noch zur Abstimmung zugelassen wurde. Und dieser Einsatz hat sich gelohnt: Am Ende setzte sich das Kompass-Modell in der Version mit 20 Teams durch!

Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender von RWO: „Unser Kampf für das Kompass-Modell in der Version mit 20 Mannschaften hat sich gelohnt, wir danken allen Vereins- und auch den Verbandsvertretern für eine konstruktive Veranstaltung mit einem am Ende bestmöglichen Ergebnis. Es kam deutschlandweit in den fünf Regionalverbänden nicht zu einem einstimmigen Votum, so dass wir jetzt abwarten müssen, wie es in der Lösung der größten Ungerechtigkeit im deutschen Fußball weitergeht. Die Westvereine haben in jedem Fall ihre Hausaufgaben gemacht, was uns extrem freut. Der Kampf geht weiter“.