Erfolgreiches Wochenende für das RWO Endurance Team
Ein ereignisreiches Laufwochenende liegt hinter den Athleten des RWO Endurance Teams: Beim 6. Nordwalder Laufspektakel am 24. Oktober sowie beim Rhein City Run von Düsseldorf nach Duisburg am 25. Oktober 2026 standen sportliche Leistungen, persönliche Erfolge und die Freude am Laufen im Mittelpunkt.
Paul Gwizdon läuft in Nordwalde auf Platz zwei
Beim 6. Nordwalder Laufspektakel ging Paul Gwizdon über die Fünf-Kilometer-Distanz an den Start. Sein persönliches Ziel war klar gesteckt: Er wollte die Strecke in weniger als 21 Minuten bewältigen. Am Ende blieb die Uhr bei 21:27 Minuten stehen. Auch wenn er seine angestrebte Zeit knapp verpasste, durfte er sich über einen hervorragenden zweiten Platz in der Altersklasse MJU14 freuen.
„Auch wenn ich mein Zeitziel knapp verpasst habe, nehme ich den zweiten Platz mit und arbeite weiter daran, meine Bestzeit zu verbessern“, lautete sein positives Fazit nach dem Rennen.
Mit der Silbermedaille im Gepäck und zusätzlicher Motivation blickt Gwizdon nun auf die kommenden Wettkämpfe. Der Podestplatz unterstreicht seine gute Entwicklung und zeigt, dass er weiterhin auf dem richtigen Weg ist, seine persönliche Bestzeit zu verbessern.
Luc Ernes feiert emotionale Rückkehr beim Rhein City Run
Ganz im Zeichen des Durchhaltens und der persönlichen Stärke stand für Luc Ernes der Rhein City Run am 25. Oktober. Der Halbmarathon, der von Düsseldorf nach Duisburg führt, war für ihn weit mehr als ein gewöhnlicher Wettkampf. Nach Knieproblemen in den vergangenen Wochen und einer alles andere als optimalen Vorbereitung war bereits die Teilnahme ein wichtiger Schritt zurück in den Laufsport.
„Mein Ziel war diesmal nicht eine Bestzeit, sondern einfach anzukommen und das Laufen wieder genießen zu können“, beschrieb Ernes seine Ausgangslage.
Die ersten Kilometer verliefen vielversprechend. Er fand schnell seinen Rhythmus und fühlte sich konditionell überraschend stark. Ab Kilometer 14 machten sich jedoch die zunehmende Belastung und insbesondere das linke Bein bemerkbar. Dennoch kämpfte er weiter und hielt an seinem Vorhaben fest, solange es das Knie zuließ.
Auf den letzten Kilometern konnte Luc sogar noch einmal zulegen. Nach rund 2:24 Stunden erreichte er schließlich das Ziel – und das ohne eine einzige Gehpause.
Für ihn stand anschließend nicht die gelaufene Zeit im Vordergrund, sondern das Gefühl, nach den gesundheitlichen Rückschlägen wieder einen Halbmarathon erfolgreich absolviert zu haben. „Was zählte, war das unbeschreiblich schöne Gefühl, nach all den Rückschlägen wieder einen Halbmarathon geschafft zu haben“, resümierte Ernes. Der Lauf sei für ihn ein persönlicher Sieg gewesen, der ihm unglaublich viel bedeute und ihm die Freude am Laufen noch einmal auf besondere Weise vor Augen geführt habe.
Basti als Pacemaker auf der Strecke nach Duisburg
Ebenfalls beim Rhein City Run im Einsatz war Basti, der kurzfristig als Pacemaker einsprang. Damit verband er seinen sonntäglichen Longrun mit der Unterstützung anderer Läuferinnen und Läufer, die den Halbmarathon mit einer Zielzeit von unter zwei Stunden bewältigen wollten.
„So konnte ich meinen sonntäglichen Longrun damit verbinden, anderen Teilnehmern zu ihrer Zielzeit zu verhelfen“, erklärte Basti zu seinem spontanen Einsatz.
Mit einer Endzeit von 1:59:35 Stunden erreichte er die angestrebte Zwei-Stunden-Marke nahezu punktgenau. Als Pacemaker übernahm er damit eine wichtige Aufgabe im Teilnehmerfeld: Durch ein möglichst gleichmäßiges Tempo half er anderen Läuferinnen und Läufern, ihr persönliches Zeitziel im Blick zu behalten.
Sportliche Erfolge und persönliche Geschichten
Ob Podestplatz, erfolgreiche Rückkehr nach einer Verletzungspause oder die Unterstützung anderer Sportler auf dem Weg zu ihrer Zielzeit: Das Laufwochenende zeigte einmal mehr, wie vielseitig der Laufsport ist. Während Paul Gwizdon mit seinem zweiten Platz in Nordwalde ein sportliches Ausrufezeichen setzte, bewies Luc Ernes in Duisburg Durchhaltevermögen und mentale Stärke. Basti wiederum zeigte, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung im Laufsport sind.
Drei unterschiedliche Erlebnisse, die eines gemeinsam haben: den Willen, persönliche Ziele zu verfolgen, Herausforderungen anzunehmen und die Freude am Laufen zu bewahren.
