Das sagen Trainer Gunkel und Torschütze Kesim zum BVB-Spiel
Rot-Weiß Oberhausen verlor das Testspiel gegen Borussia Dortmund vor rund 7.500 Zuschauern mit 1:3 (1:1). Trotz der Niederlage können unsere Kleeblätter stolz auf sich sein.
Oberhausens Cheftrainer Sebastian Gunkel bedankte sich nach der Partie bei seinem Trainerkollegen Niko Kovač und dem BVB dafür, dass sie für ihr erstes Testspiel nach Oberhausen ins Stadion Niederrhein, inklusive toller Kulisse, gekommen waren.
Auch mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Gunkel zufrieden: „Wir wussten, dass zwischen beiden Mannschaften ein Qualitätsunterschied herrscht. Trotzdem war uns wichtig, die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, durchzuziehen. Dass es für den BVB das erste Testspiel war, spielte natürlich auch eine Rolle, aber auch bei uns ist die Power noch nicht bei allen voll da.“
Gunkel weiter: „Es war ein verdienter Sieg für Dortmund, weil sie mehr mit dem Ball anfangen konnten. Wir mussten immer mehr hinterherlaufen und das wurde besonders in der zweiten Halbzeit deutlich. Mit Serhou Guirassy haben sie nicht nur einen Stürmer in ihren Reihen, der sehr viel Power hat, sondern auch elegant mit dem Ball umgehen kann. In der Summe hilft es uns trotzdem, uns die nötige Wettkampfhärte zu erarbeiten. Insgesamt bin ich zufrieden, weil wir immer wieder versucht haben, die nötigen Lösungen zu finden und viel gegen den Ball investiert haben.“
Wir können trotzdem stolz auf uns sein und auf diese Leistung müssen wir aufbauen
Für RWO-Stürmer Kesim war es ebenfalls ein gelungener Test. Der Angreifer brachte das Stadion bereits nach fünf Minuten zum Jubeln, nachdem er den Ball nach Pass von Luca Schlax im rechten Winkel zum 1:0 versenkte.
„Es war ein schönes Gefühl, auch weil es mein erstes Tor in der Vorbereitung war und vor so einer Kulisse war es umso schöner“, erklärte Kesim nach dem Schlusspfiff. „Wir haben die Situation mit gutem Pressing gelöst, genau wie wir es zuvor einstudiert haben.“
Zwar hätte Kesim das Spiel gerne gewonnen, aber auch er erkannte die Qualität des Bundesligisten und Champions-League-Teilnehmers an: „In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass wir die nötige Qualität haben. Wir haben gut dagegengehalten und uns Chancen erarbeitet. Gegen so einen Gegner ist aber auch klar, dass sie aufgrund der enormen fußballerischen Qualität immer gefährlich sind. Am Ende lag es zum Teil auch an der Kraft. Wir können trotzdem stolz auf uns sein und auf diese Leistung müssen wir aufbauen.“
Rot-Weiß Oberhausen
1. Mannschaft
Borussia Dortmund
1. Mannschaft
