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Foto: Herbert Bahn

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Mittwoch, 30.09.2026 23:32 Uhr

Das sagt Gunkel zum Achtelfinaleinzug der Kleeblätter

Cheftrainer Sebastian Gunkel hat Rot-Weiß Oberhausen erfolgreich ins Achtelfinale des Niederrheinpokals geführt. Gegen den SV Haldern setzten sich die Kleeblätter mit 3:0 (1:0) durch.

Travis de Jong (32.), Sergio Terranova (58.) und Burinyuy Nyuydine (74.) sorgten mit ihren Treffern für den rot-weißen Auswärtserfolg im ausverkauften Lindenstadion.

Im Vergleich zum Ligabetrieb am vergangenen Sonntag veränderte RWO-Trainer Sebastian Gunkel die Startformation auf neun Positionen. Einzig Torhüter Nicolas Glaus und Spielmacher Luca Schlax, der in diesem Pokalspiel die Kapitänsbinde trug, standen wie schon beim 2:1-Sieg gegen den SV Rödinghausen von Beginn an auf dem Platz.

„Wir haben aufgrund der Belastungssteuerung viel rotiert und wollten natürlich auch Spielzeit verteilen“, erklärte Gunkel nach dem Schlusspfiff. „Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht ganz zufrieden, aber in der zweiten Halbzeit haben wir unsere Sache deutlich besser gemacht und so gut wie nichts zugelassen. Besonders im ersten Durchgang hatte der Gegner die ein oder andere Möglichkeit und es wäre sehr ärgerlich gewesen, wenn wir in Rückstand geraten wären. Das ist zum Glück nicht passiert und stattdessen sind wir in Führung gegangen. Dennoch hätten wir uns das Leben in den ersten 45 Minuten ein bisschen leichter machen können.“

Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte der Coach dreimal und brachte unter anderem Max Meyer in die Partie, der nach seinem Einsatz im Testspiel gegen den FC Schalke 04 nun auch sein Pflichtspieldebüt für die Kleeblätter feierte. Im weiteren Verlauf dominierten die Rot-Weißen das Spielgeschehen und ließen keine Zweifel am Weiterkommen in die nächste Pokalrunde aufkommen.

Im Fußball ist es nun mal so, dass man elf Gegenspieler hat und diese unabhängig von der Liga in der Lage sind, Räume eng zu machen, viel zu laufen und sich in so viele Bälle und Zweikämpfe wie möglich reinzuwerfen
Sebastian Gunkel


„Nach dem Seitenwechsel hatten wir deutlich mehr Kontrolle, haben den Ball besser laufen lassen und uns besser bewegt“, bilanzierte der Coach. „Das war der Schlüssel, denn als Mannschaft muss man immer wieder Angebote schaffen, sich vom Gegner lösen und schnell spielen. Im Fußball ist es nun mal so, dass man elf Gegenspieler hat und diese unabhängig von der Liga in der Lage sind, Räume eng zu machen, viel zu laufen und sich in so viele Bälle und Zweikämpfe wie möglich reinzuwerfen. Dementsprechend muss man immer wieder die nötigen Gegenmittel finden und das ist uns schlussendlich auch gelungen.“

Achtelfinale gegen die SSVg Velbert

Nach dem Erfolg beim SV Haldern trifft Rot-Weiß Oberhausen im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf die SSVg Velbert. Der Vorverkauf für das Auswärtsspiel startet am Freitag, 2. Oktober, um 15 Uhr. Karten sind ausschließlich vor Ort im Kleeblatt Shop erhältlich und das nur solange der Vorrat reicht. Angeboten werden ausschließlich Stehplatzkarten zum Preis von 13 Euro, ermäßigt kosten die Tickets 11 Euro.

SV Haldern

1. Herren

0:3 (0:1)

Rot-Weiß Oberhausen

1. Mannschaft

74'
Tor
Tor
58'
Tor
Tor
32'
Tor
Tor
Aufstellung
SVH: Krüger, Gebbing, Heynen, Middendorf, Boßmann, Karczewski, Böing, Meier, Hermsen, Rackel, Schweckhorst
RWO: Glaus, Henke, Möker, Mühling, Schlax, Yalcin, Onur, Atty, de Jong, Ludwig, Terranova