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Foto: Herbert Bahn

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Montag, 15.06.2026 12:06 Uhr

Traditions-Elf gewinnt Turnier in Mülheim

Am Samstag (13. Juni) war die rot-weiße Traditionsmannschaft beim 1. FC Mülheim zu Gast. In einem gut besetzten Turnier feierten die Kleeblätter am Ende den Erfolg. Raphael Steinmetz wurde bester Torschütze des Wettbewerbs.

Neben RWO und einer Auswahl des 1. FC Mülheim traten auch der MSV Duisburg und der Karlsruher SC an. Die weiteste Anreise hatten allerdings nicht die Karlsruher, sondern Thomas Schwarzer,  der wieder gute 550 Kilometer gefahren ist, um die Kabine professionell für die Mannschaft einzurichten. Komplettiert wurde das Team um Spielertrainer Carsten Kemnitz von Sascha Neukäter und Christian König. Das Team musste kurzfristig noch drei Absagen verkraften und bediente sich an einer Taktik der deutschen Nationalmannschaft. So wurde mit Alassane Ouédraogo, Vater des WM-Fahrers Assan, nachnominiert und die Rot-Weißen konnten mit 13 Ex-RWO-Kickern ins Turnier starten.

Zum Turnierbeginn sorgte „Nachrücker“ Ouédraogo dann direkt mal für einen kleinen Lacher: Seine Nominierung kam für ihn wohl so überraschend, dass er (zumindest fast) pünktlich zum ersten Spiel auf dem Rasen stand, um dann festzustellen, dass die Fußballschuhe gar nicht in der Sporttasche waren. So konnte Ouédraogo erst im zweiten Spiel eingreifen, was dem Erfolg im Auftaktspiel aber keinen Abbruch tat.

Los ging es gegen den MSV und die Kleeblätter dominierten direkt das Spiel. Eine Hereingabe von Kemnitz aus halblinker Position wurde geblockt, den Abpraller drehte er dann aber direkt mit dem linken Fuß in den Winkel. Gerüchten, wonach er den Ball eigentlich nur stoppen wollte, wird energisch widersprochen! Raphael Steinmetz legte schnell das 2:0 nach und danach ließ der Druck etwas nach. Zwei Duisburger Chancen konnte Kai Hanysek noch entschärfen, bevor den Zebras der Anschluss gelang. Aber Raphael Steinmetz sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung. Da Mülheim und Karlsruhe im nächsten Spiel 0:0 spielten, ging es für die Kleeblätter im nächsten Spiel gegen Mülheim schon um den Finaleinzug.  Und nach den Zebras wurden auch die Löwen erlegt. RWO spielte geduldig, legte sich den Gegner zurecht und Pascale Talarski erzielte die Führung, Roberto Gambino erhöhte auf 2:0 und Ralf Schneider vollendete nach schönem Hackentrick von Ludwig Asenso technisch anspruchsvoll zum 3:0. Nach einem bösen Foul an Gaetano Poputto konnte er sich nur noch mit Schmerzen durch das Turnier quälen, biss aber auf die Zähne und hielt durch. Da es um aber auch um die Torjägerkanone ging, legte Steinmetz aus 20 Metern noch den Treffer zum 4:0-Endstand nach.

Karlsruhe schlug dann den MSV und dieser dann Mülheim. Damit war das letzte Gruppenspiel RWO gegen den KSC identisch mit dem Finale. Und man merkte RWO an, dass die sportliche Herausforderung fehlte. Man spielte ohne die letzte Konsequenz im Abschluss und vernachlässigte die Abwehrarbeit. Diese Kombination ergab eine 0:3-Niederlage, da der KSC seine Chancen gnadenlos nutzte.

Somit ging RWO als Vorrundenzweiter in das Finale, stellte dort aber direkt klar, dass es jetzt wieder um etwas geht. Sergej Hammermeister wirbelte auf dem Flügel und Maik Odenthal zog die Fäden im Mittelfeld. Nach einem Pfostentreffer von Talarski war es dann natürlich Raphael Steinmetz, der sich mit seinen Turniertreffern vier und fünf den Turniersieg sicherte und wie angekündigt Torschützenkönig wurde.

RWO gratuliert der Traditions-Elf zum Turniersieg!